
Du machst dich als Freiberufler selbstständig und plötzlich steht die Frage im Raum: Was mache ich mit meiner Krankenversicherung? Als Angestellter war alles geregelt, jetzt musst du dich selbst darum kümmern. Die Wahl der richtigen Krankenversicherung ist eine der wichtigsten Entscheidungen zu Beginn deiner Selbstständigkeit – und eine der kompliziertesten.
Viele Gründer sind überfordert vom Tarifdschungel, den unterschiedlichen Kosten und den langfristigen Konsequenzen ihrer Wahl. Die falsche Entscheidung kann dich teuer zu stehen kommen oder im Krankheitsfall für böse Überraschungen sorgen. Aber keine Sorge: Mit den richtigen Informationen findest du die passende Lösung für deine Situation.
In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du als Freiberufler über die Krankenversicherung wissen musst. Gesetzlich oder privat? Welche Kosten kommen auf dich zu? Was musst du bei der Anmeldung beachten? All das beantworte ich dir klar und verständlich.
Seit 2009 gilt in Deutschland eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Das bedeutet: Jeder Bürger muss krankenversichert sein, egal ob angestellt, selbstständig, freiberuflich oder arbeitslos. Du kannst also nicht einfach auf eine Versicherung verzichten, um Kosten zu sparen. Wer sich nicht versichert, riskiert Bußgelder und muss rückwirkend Beiträge nachzahlen.
Als Freiberufler hast du aber eine wichtige Wahlfreiheit: Du kannst zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV) wählen. Diese Wahlfreiheit haben Angestellte nur unter bestimmten Voraussetzungen. Deine Entscheidung solltest du gut überlegen, denn ein späterer Wechsel zurück in die GKV ist oft schwierig bis unmöglich.
Als Angestellter zahlt dein Arbeitgeber die Hälfte deiner Krankenversicherungsbeiträge. Das sind etwa 7,3 Prozent des Bruttolohns plus die Hälfte des kassenindividuellen Zusatzbeitrags. Du merkst davon nur, was von deinem Netto abgeht, der Rest läuft im Hintergrund. Als Freiberufler bist du dein eigener Arbeitgeber und trägst die kompletten Kosten allein. Das bedeutet: Du zahlst den vollen Beitragssatz, also rund doppelt so viel wie vorher.
Diese Tatsache überrascht viele Neu-Freiberufler unangenehm. Plötzlich gehen statt 180 Euro gleich 380 Euro vom Konto ab. Deshalb ist es wichtig, die Krankenversicherungskosten von Anfang an in deine Kalkulation einzubeziehen. Mehr dazu, wie du dich richtig anmeldest, findest du in unserem Guide zur freiberuflichen Tätigkeit anmelden.
Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert nach dem Solidarprinzip. Dein Beitrag richtet sich nach deinem Einkommen, nicht nach deinem Gesundheitszustand oder Alter. Der Beitragssatz liegt aktuell bei 14,6 Prozent deines Einkommens plus einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,7 Prozent. Zusammen also etwa 16,3 Prozent.
Als Freiberufler zahlst du diesen Beitrag komplett selbst, während Angestellte ihn mit dem Arbeitgeber teilen. Dazu kommt die Pflegeversicherung mit 3,4 Prozent, für Kinderlose ab 23 Jahren sogar 4,0 Prozent. Insgesamt landest du also bei etwa 19 bis 20 Prozent deines Einkommens, die für Kranken- und Pflegeversicherung draufgehen.
Die Berechnung deiner Beiträge basiert auf deinem Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit. Die Krankenkasse fragt in der Regel deinen letzten Einkommensteuerbescheid ab. Wenn du gerade erst startest, nimmst du eine Schätzung vor, die später angepasst wird. Es gibt eine Mindestbemessungsgrundlage von derzeit etwa 1.131 Euro monatlich. Selbst wenn du weniger verdienst, zahlst du auf Basis dieses Betrags, also mindestens rund 200 Euro pro Monat.
Nach oben gibt es eine Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 5.175 Euro monatlich. Selbst wenn du mehr verdienst, zahlst du höchstens auf diesen Betrag, also maximal etwa 900 Euro monatlich. Diese Deckelung macht die GKV für Gutverdiener attraktiv, weil die Beiträge nicht ins Unendliche steigen.
Die Leistungen sind bei allen gesetzlichen Krankenkassen zu etwa 95 Prozent identisch, weil sie gesetzlich festgelegt sind. Du bekommst alle medizinisch notwendigen Behandlungen, Medikamente, Krankenhausaufenthalte, Vorsorgeuntersuchungen und Reha-Maßnahmen. Die Unterschiede zwischen den Kassen liegen in den Details: Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, alternative Heilmethoden, Bonusprogramme oder bessere Wahltarife.
Ein großer Vorteil der GKV ist die Familienversicherung. Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder sind kostenlos mitversichert. Das spart erheblich, wenn du eine Familie hast. In der PKV muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden.
Die gesetzliche Krankenversicherung ist besonders sinnvoll, wenn du ein mittleres bis höheres Einkommen hast und von der Beitragsbemessungsgrenze profitierst. Auch wenn du gesundheitliche Vorerkrankungen hast, ist die GKV die bessere Wahl, denn sie nimmt jeden auf ohne Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse.
Wenn du eine Familie hast, die du mitversichern kannst, ist die GKV fast immer günstiger. Auch wenn du langfristig flexibel bleiben willst und die Option eines späteren Wechsels in ein Angestelltenverhältnis offen halten möchtest, ist die GKV die sichere Wahl. Der Weg zurück aus der PKV ist nämlich steinig.
Die private Krankenversicherung funktioniert nach dem Äquivalenzprinzip. Dein Beitrag richtet sich nicht nach deinem Einkommen, sondern nach deinem persönlichen Risiko. Das bedeutet: Alter bei Eintritt, Gesundheitszustand, gewünschte Leistungen und eventuelle Vorerkrankungen bestimmen den Preis.
Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger steigst du ein. Die PKV bildet Altersrückstellungen, damit dein Beitrag im Alter nicht explodiert. Trotzdem steigen die Beiträge über die Jahre, weil die medizinischen Kosten generell steigen. Das solltest du bei deiner Entscheidung bedenken.
Bevor du in die PKV aufgenommen wirst, musst du detaillierte Gesundheitsfragen beantworten. Die Versicherung prüft, ob du Vorerkrankungen, chronische Leiden oder andere Risikofaktoren hast. Je nach Befund kann die Versicherung Risikozuschläge verlangen, bestimmte Erkrankungen vom Versicherungsschutz ausschließen oder dich sogar ganz ablehnen.
Diese Prüfung ist streng und du musst absolut ehrlich antworten. Falsche Angaben können später zur Kündigung und Leistungsverweigerung führen. Wenn du gesundheitliche Probleme hast, wird die PKV schnell teuer oder überhaupt nicht verfügbar. In diesem Fall ist die GKV, die jeden ohne Prüfung aufnimmt, die bessere Option.
Der große Vorteil der PKV sind die oft besseren Leistungen. Du kannst deinen Tarif individuell zusammenstellen und entscheiden, welche Leistungen du willst. Chefarztbehandlung im Krankenhaus, Einbettzimmer, Behandlung beim Heilpraktiker, hochwertige Zahnbehandlungen ohne Zuzahlung, freie Arztwahl ohne Wartezeiten – all das ist möglich.
Allerdings zahlst du für diese Extras. Je umfangreicher die Leistungen, desto höher der Beitrag. Es gibt auch günstige PKV-Tarife mit eingeschränkten Leistungen, die kaum besser als die GKV sind. Hier lohnt es sich, genau zu vergleichen und ehrlich zu fragen: Brauche ich das wirklich?
Die private Krankenversicherung kann sich lohnen, wenn du jung und gesund bist und von günstigen Einstiegsbeiträgen profitierst. Wenn du ein niedriges Einkommen hast und in der GKV hohe Mindestbeiträge zahlen müsstest, kann die PKV günstiger sein. Auch wenn du Wert auf bessere Leistungen, kürzere Wartezeiten und mehr Komfort legst, ist die PKV attraktiv.
Wenn du keine Familie hast oder planst, sparst du dir die Kosten für Familienversicherungen. Und wenn du sicher bist, dass du langfristig selbstständig bleibst und nicht zurück ins Angestelltenverhältnis willst, ist die PKV eine Option. Aber Vorsicht: Diese Entscheidung ist schwer rückgängig zu machen.
Bei niedrigem Einkommen ist die GKV oft teurer, weil du mindestens 200 Euro zahlst, während eine günstige PKV vielleicht bei 150 Euro startet. Bei mittlerem Einkommen sind beide ähnlich teuer. Bei hohem Einkommen ist die GKV meist günstiger wegen der Beitragsbemessungsgrenze bei etwa 900 Euro, während die PKV unbegrenzt steigen kann.
Langfristig steigen PKV-Beiträge tendenziell stärker, weil keine Solidargemeinschaft die Kosten puffert. Im Alter kann die PKV richtig teuer werden, wenn die Altersrückstellungen nicht ausreichen. Die GKV bleibt kalkulierbar und steigt nur mit dem allgemeinen Beitragssatz.
Die GKV bietet solide Grundversorgung auf gutem Niveau. Alles medizinisch Notwendige ist abgedeckt, aber ohne Luxus. Die PKV bietet deutlich mehr Komfort, bessere Behandlung und schnellere Termine, wenn du entsprechend zahlst. Bei günstigen PKV-Tarifen sind die Leistungen aber teilweise schlechter als in der GKV.
Die GKV ist flexibel bei Einkommensveränderungen. Verdienst du mehr, zahlst du mehr, verdienst du weniger, zahlst du weniger. Die PKV bleibt bei gleichem Beitrag unabhängig vom Einkommen. Das ist gut, wenn dein Einkommen steigt, schlecht, wenn es sinkt. Zurück in die GKV kommst du aus der PKV kaum noch, außer du wirst wieder Angestellter unter der Versicherungspflichtgrenze oder über 55 Jahre alt und erfüllst bestimmte Voraussetzungen.
Die Künstlersozialkasse ist eine besondere Form der Sozialversicherung für selbstständige Künstler und Publizisten. Wenn du über die KSK versichert bist, zahlst du nur die Hälfte der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge selbst. Die andere Hälfte übernimmt die KSK aus Bundeszuschüssen und Abgaben von Unternehmen, die künstlerische Leistungen einkaufen.
Das ist ein riesiger Vorteil und spart dir jeden Monat mehrere hundert Euro. Die KSK macht selbstständige Kreative einem Angestellten gleichgestellt, was die Sozialversicherung angeht. Wenn du Anspruch auf die KSK hast, solltest du das unbedingt nutzen.
Die KSK ist nur für bestimmte Berufsgruppen offen. Künstler wie Musiker, Maler, Schriftsteller, Schauspieler oder Designer können aufgenommen werden. Auch Publizisten wie Journalisten, Blogger, Fotografen oder Übersetzer sind berechtigt. Wichtig ist, dass du überwiegend künstlerisch oder publizistisch tätig bist und nicht hauptsächlich verwaltend oder lehrend arbeitest.
Du musst ein Mindesteinkommen von derzeit 3.900 Euro pro Jahr erreichen, um aufgenommen zu werden. In den ersten drei Jahren nach Gründung entfällt diese Grenze. Die KSK prüft deinen Antrag und entscheidet, ob deine Tätigkeit förderfähig ist. Mehr zu den verschiedenen Tätigkeitsformen findest du in unserem Artikel über Unternehmensformen.
Du stellst einen Antrag bei der Künstlersozialkasse und legst dar, welche künstlerische oder publizistische Tätigkeit du ausübst. Du reichst Arbeitsproben ein, beschreibst deine Tätigkeit und gibst dein voraussichtliches Einkommen an. Die KSK prüft deinen Antrag und entscheidet meist innerhalb weniger Wochen.
Wenn du aufgenommen wirst, bist du automatisch in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Du zahlst nur die Hälfte der Beiträge, die andere Hälfte trägt die KSK. Das ist für viele Kreative der Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern. Mehr zur Rentenversicherung für Selbstständige erfährst du in unserem separaten Guide.
Wenn du aus einem Angestelltenverhältnis in die Freiberuflichkeit wechselst, musst du deine Krankenkasse informieren. Wenn du gesetzlich versichert bleibst, wechselst du von der Pflichtversicherung als Angestellter in die freiwillige Versicherung als Selbstständiger. Die Kasse berechnet dann deinen neuen Beitrag basierend auf deinem selbstständigen Einkommen.
Wenn du in die PKV wechseln willst, kündigst du deine GKV-Mitgliedschaft und suchst dir eine private Versicherung. Bedenke: Dieser Schritt ist schwer rückgängig zu machen. Lass dich vorher gut beraten und vergleiche mehrere Angebote. Wenn du direkt aus der Arbeitslosigkeit gründest, gelten besondere Regeln. Mehr dazu findest du in unserem Artikel über Kredit für Arbeitslose, der auch Infos zur Versicherung enthält.
Als Freiberufler kannst du jederzeit von der GKV in die PKV wechseln. Du musst deine gesetzliche Krankenkasse mit zwei Monaten Frist zum Monatsende kündigen. Dann schließt du einen Vertrag bei einer privaten Versicherung ab. Die neue Versicherung sollte nahtlos beginnen, damit du keine Versicherungslücke hast.
Wichtig ist, dass du dir über die langfristigen Konsequenzen im Klaren bist. Der Weg zurück ist extrem schwierig. Nur wenn du wieder angestellt wirst und unter die Versicherungspflichtgrenze fällst oder über 55 Jahre alt wirst und bestimmte Vorversicherungszeiten erfüllst, kommst du zurück in die GKV.
Das ist der schwierige Teil. Als Selbstständiger kommst du praktisch nicht mehr zurück in die GKV, außer du gibst die Selbstständigkeit auf und wirst wieder versicherungspflichtig Angestellter. Selbst dann musst du unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze bleiben. Wenn du als Selbstständiger in der PKV bist, bist du dort in der Regel für den Rest deines selbstständigen Lebens.
Deshalb ist die Entscheidung für die PKV so endgültig. Überlege gut, ob du wirklich dauerhaft selbstständig bleiben willst und ob du dir die steigenden Beiträge im Alter leisten kannst. Im Zweifel ist die GKV die sicherere Wahl.
In der GKV kannst du durch Wahltarife mit Selbstbehalt oder Beitragsrückerstattung bei Nicht-Inanspruchnahme ein bisschen sparen. Das lohnt sich, wenn du selten zum Arzt gehst und gesund bist. Die Ersparnis ist aber begrenzt, meist maximal 50 bis 100 Euro im Jahr.
In der PKV kannst du durch höheren Selbstbehalt deutlich sparen. Ein Selbstbehalt von 1.000 Euro pro Jahr kann deinen Beitrag um 20 bis 30 Prozent senken. Du trägst dann kleinere Behandlungen selbst und reichst nur größere Rechnungen ein. Das setzt voraus, dass du dir diese Eigenleistungen leisten kannst.
Innerhalb deiner PKV kannst du den Tarif wechseln, um Kosten zu senken. Du kannst auf weniger Komfort verzichten, Leistungen reduzieren oder in einen günstigeren Basistarif wechseln. Die Versicherung darf dich nicht ablehnen und muss deine Altersrückstellungen mitnehmen. So kannst du dich an veränderte finanzielle Situationen anpassen.
Wenn du in der GKV bist und dir bestimmte Mehrleistungen wünschst, kannst du Zusatzversicherungen abschließen. Zahnzusatzversicherungen für hochwertige Zahnbehandlungen, Krankenhauszusatzversicherungen für Einbettzimmer und Chefarzt oder Heilpraktiker-Zusatzversicherungen sind vergleichsweise günstig und geben dir mehr Komfort.
Das kann günstiger sein als eine volle PKV und gibt dir mehr Flexibilität. Wenn deine Situation sich ändert, kannst du Zusatzversicherungen leichter kündigen als einen PKV-Hauptvertrag.
Krankenversicherungsbeiträge sind keine Betriebsausgaben und können nicht direkt vom Gewinn abgezogen werden. Sie gelten als private Vorsorgeaufwendungen und werden in der privaten Einkommensteuererklärung berücksichtigt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu anderen Versicherungen wie der Betriebshaftpflicht oder Vermögensschadenhaftpflicht, die du vollständig absetzen kannst.
In deiner Steuererklärung kannst du Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben geltend machen. Die Beiträge zur Basiskrankenversicherung und Pflegeversicherung sind bis zur Höchstgrenze voll absetzbar. Das senkt deine Steuerlast, aber nicht direkt deinen Gewinn. Mehr zur ersten Steuererklärung als Freiberufler findest du in unserem ausführlichen Guide.
Bei der PKV sind nur die Beiträge absetzbar, die dem Niveau der GKV entsprechen. Luxusleistungen wie Einbettzimmer oder Chefarzt kannst du nicht absetzen. Hier lohnt sich eine saubere Aufteilung des Tarifs, damit du weißt, was steuerlich relevant ist.
Viele Gründer schieben das Thema Krankenversicherung auf, weil es kompliziert und teuer ist. Das ist gefährlich. Wenn du nicht versichert bist und etwas passiert, bleibst du auf hohen Kosten sitzen. Außerdem drohen Bußgelder und rückwirkende Beitragszahlungen. Kümmere dich um die Krankenversicherung bevor du startest oder spätestens in den ersten Wochen.
Wenn du bei der GKV dein Einkommen zu niedrig angibst, um Beiträge zu sparen, kann das nach hinten losgehen. Die Krankenkasse fordert Nachzahlungen, wenn sie über deinen Steuerbescheid die Wahrheit erfährt. Sei realistisch bei deinen Angaben und passe sie an, wenn sich dein Einkommen ändert.
Die PKV ist komplex und die Tarife unterscheiden sich erheblich. Wer blind den günstigsten Tarif nimmt, erlebt oft böse Überraschungen bei der Leistung. Lass dich unabhängig beraten, vergleiche mehrere Angebote und lies das Kleingedruckte. Die Entscheidung begleitet dich möglicherweise dein ganzes Leben.
Wenn du eine Familie hast oder planst, musst du das bei der Wahl berücksichtigen. Die kostenlose Familienversicherung in der GKV ist ein riesiger Vorteil. In der PKV zahlt jedes Familienmitglied extra, was schnell mehrere hundert Euro zusätzlich bedeutet. Das kann die anfänglichen PKV-Ersparnisse schnell auffressen.
Die Krankenversicherung ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei deiner Gründung. Es gibt keine pauschale Antwort, was besser ist, GKV oder PKV. Es hängt von deiner persönlichen Situation ab: Alter, Gesundheit, Einkommen, Familienplanung und langfristige Pläne.
Die GKV ist die sichere, flexible und oft langfristig günstigere Wahl. Die PKV bietet bessere Leistungen und kann anfangs günstiger sein, bindet dich aber langfristig. Die Künstlersozialkasse ist für berechtigte Berufe ein Segen und sollte unbedingt genutzt werden.
Nimm dir Zeit für diese Entscheidung, lass dich beraten und denke langfristig. Die paar Euro, die du vielleicht anfangs sparst, sind es nicht wert, wenn du dich später in einer Versicherung wiederfindest, die nicht zu dir passt.
Bei der Plan-D-Akademie begleiten wir Gründer bei allen wichtigen Entscheidungen – von der Krankenversicherung über die Rechtsform bis zur erfolgreichen Positionierung. Mit den richtigen Informationen triffst du die besten Entscheidungen für dein Business.

Du bist hier gelandet, weil du beruflich mehr willst – und das ist der erste Schritt! Mit unseren AVGS-geförderten Coachings unterstützen wir dich gezielt auf deinem Weg zurück in den Job oder in die Selbstständigkeit. Ob Bewerbungsstrategien, Karriereplanung oder der Sprung ins eigene Business – wir machen deinen Neustart konkret und erreichbar. Lass uns gemeinsam deine Ziele verwirklichen!